Die erste Single ist draußen. Boulevard Kids dauert eine Minute und elf Sekunden, und das ist Absicht. Es ist die kürzestmögliche Fassung der Idee, auf der dieses ganze Projekt steht: Was passiert, wenn die erzählerische Wärme von Country auf die körperliche Energie eines elektronischen Drops trifft.
Kein langes Intro, keine zweite Strophe, keine Bridge, die Zeit schindet. Der Track sagt, was er zu sagen hat, und hört auf. Wem die ersten acht Sekunden gefallen, dem gefällt alles.
Woher der Song kommt
Am Anfang stand ein Bild, keine Melodie: ein leerer Boulevard am Ende eines Sommertages, der Asphalt noch warm, jemand fährt ohne Ziel mit offenen Fenstern. Country kann solche Bilder. Elektronische Musik kann das Gefühl danach, wenn die Sonne weg ist und die Nacht noch nicht entschieden hat, was sie werden will.
Die meiste Musik entscheidet sich für eines von beidem. Boulevard Kids weigert sich.
Die Credits sind öffentlich
Wer sich die Titelinfos auf Spotify ansieht, findet zwei Namen bei den Credits: Markus Geretshauser und GenerativeAI. Das ist kein Versehen und steht nicht im Kleingedruckten. Komposition, Arrangement und Audio sind mit generativer KI entstanden, die Auswahl hat ein Mensch getroffen. Beides gehört in die Credits, also steht beides drin.
Für uns ist das die einzig ehrliche Art, solche Musik zu veröffentlichen. Wie es genau funktioniert, steht unter Behind the AI.
Was du damit machen kannst
Folge dem Projekt auf Spotify. Das kostet nichts und ist der einzige verlässliche Weg, die nächste Veröffentlichung am Tag des Erscheinens zu hören statt drei Wochen später.
